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Offroad G8

Dodge Durango Test


Die Österreich Primäre des Dodge Durango Citadel! Bei einer Probefahrt konnte sich das Team von Geländewagen.at von der Qualität des neuen Luxuswagens überzeugen.

Wie auch im Bericht zu lesen ist, überzeugte der neue Durango nicht nur mit seiner Ausstattung sondern auch mit seinem überaus attraktiven Preis Leistungs Verhältnis.

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Dodge Ram Test


Der neue Dodge Ram 2011 rollt schon seit einiger Zeit auf österreichs Straßen. Aus diesem Grund, hat sich das Team von Geländewagen.at einen unserer Rams genau angesehen.

Und der Ram überzeugte: "Mitgenommen haben wir Erinnerungen an ein kultiviertes, exzellent ausgestattetes Fahrzeug mit enormem Nutzwert und hohem Komfort."

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American Way of Drive: Der Dodge Durango Citadel


Nicht einmal 2 Monate ist es her: bei der Rückgabe des Dodge RAM Testwagens entdeckten wir auf dem Firmengelände von USCAR Steinböck einen weiteren interessanten Dodge: Den Durango, noch dazu ein brandneues Fahrzeug des Modelljahres 2012. Der erste in Österreich, wie uns Chef Robert Steinböck verriet.



Der Testtermin war schnell ausgemacht. Ein gepflegtes Wochenende lang genossen wir auf Niederösterreichs Straßen den "American Way of Drive".

Kurz, nur ganz war unsere Enttäuschung, dass wir dieses Mal nicht das mächtige Grollen des HEMI-Achtzylinders hören durften. Denn mit dem V6-Pentastar von Mutter Chrysler ist der Durango ebenfalls sehr gut motorisiert. Das 3,6 Liter große Aggregat verrichtet seinen Dienst flüsterleise und sorgt für einen adäquaten Vortrieb. Sportlichkeit kommt keine auf, doch Durchzug und Beschleunigung sind durchaus zufrieden stellend. Der Flexifuel-Motor kann auch mit E85 betrieben werden, dank Zylinderabschaltung ist er auch nicht übertrieben durstig: 10,7 Liter soll der Durchschnittsverbrauch auf Überlandetappen betragen, in der Stadt gönnt sich der sechszylindrige Durango aber dann doch 14,7 Liter. Laut Herstellerangaben, wohlgemerkt.

Das 5-Gang-Automatikgetriebe arbeitet brav, aber auch nicht gerade sportlich. Dem Fahrwerk merkt man an, dass es auch für stärkere Antriebe konzipiert ist: Es ist unamerikanisch-straff und erlaubt ein präzises Handling. Zusammen mit der ebenfalls sehr präzisen und recht direkten Lenkung fühlt man sich mit dem Durango auf kurvigen Landstraßen rasch sehr wohl.

In engen Gassen wirkt der riesenhafte Wagen etwas deplatziert, auch ist die Rundumsicht nicht allzu gut: Stadtfahrten sind nicht so sein Ding. Andererseits: die im Modell "Citadel" serienmäßige Rückfahrkamera macht das Einparken und das Rangieren zu einem Kinderspiel, auch ist der Wendekreis sensationell klein.

Mit einer Grundfläche von rund 5 x 2 Metern hat der Durango alle Möglichkeiten, mit üppig Platz im Innenraum zu klotzen. Selbst sehr große Fahrer rücken den Sitz ein Stück nach vorne, um gut zu den Pedalen zu kommen. In der zweiten Sitzreihe gibt es so Kniefreiheit en masse.

Und: Auch die beiden Einzelsitze in der dritten Sitzreihe bieten guten Komfort, die Sitzfläche erhebt sich deutlich über den Fahrzeugboden und erlaubt so eine recht ergonomische Sitzposition.

Sie lassen sich fast vollständig flach umlegen und schaffen so einen riesigen, exakt 1,35 Meter langen Laderaum. Sind die Sitze der 3. Reihe belegt, bleibt noch immer auf circa einem halben Meter Platz für's Gepäck.

Hervorzuheben ist die exzellente Grundausstattung, mit der der Durango angeliefert wird - was wir in der Datenbox unten angeführt haben, ist nur ein Bruchteil der verfügbaren Features. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist gut - deutlich besser jedenfalls als bei der Konkurrenz aus Deutschland oder Japan.

Wer sich einen souveränen Raumgleiter mit viel Platz für bis zu 7 Personen und Topausstattung wünscht, auf einen Dieselmotor zugunsten eines flüsterleisen Benziners verzichten kann und sich mit einem ungewöhnlichen Fahrzeug aus der Blechlawine abheben will, sollte einen Besuch im 13. Wiener Gemeindebezirk in Erwägung ziehen: bei USCAR.AT erzählt man ihnen dann den ganzen Rest über den neuen Durango.

Riesen Ram: Dodge Pickup im Test


Einzelnen Enthusiasten haben wir es zu verdanken, dass es in Österreich auch exotische Autos zu kaufen gibt. Robert Steinböck Senior ist so einer: Mit USCAR.AT hat er sich ganz dem Import des legendären Dodge RAM verschrieben. Seit 1984 ist das Unternehmen in Wien angesiedelt, die Nachfrage nach dem großen Ami-Pickup steigt seit der Einführung des 2011er-Modells gewaltig an. Höchste Zeit für uns, im Verkaufssalon vorbeizuschauen und uns ein Testauto abzuholen.



Gesagt, getan. Das Schönste gleich zu Beginn. Wir sagen nur: HEMI, acht Zylinder, 5,7 Liter Hubraum, 395 PS. Dazu 407 "Poundforce Feet" oder - wie man bei uns sagt - 552 Newtonmeter an maximalem Drehmoment.

Wer zum Starten des Motors einsteigt und das Fenster geschlossen hält, ist selber schuld: dem entgeht nämlich das dunkle, an entferntes Donnergrollen erinnernde Verbrennungsgeräusch des gigantischen Aggregates. Die ganz coolen RAM-Fahrer kommen jedes Mal in diesen Akustik-Genuss: Sie starten den Achtender nämlich per Fernbedienung von außen. Zweimal auf den Entriegelungsknopf des Schlüssels gedrückt, schon springt er an. Sehr wirkungsvoll ist das auch, um vorm Eissalon für Aufmerksamkeit zu sorgen. Oder einfach zum winterlichen Vorheizen der Kabine.

Der HEMI - bei geringen Geschwindigkeiten, zum Beispiel in der Stadt, bewegt sich die Nadel des Drehzahlmessers kaum, das Aggregat ist fast nicht zu hören. Kultur pur.

Auf den Kickdown am Ortsende reagiert der RAM nach einem winzigen Nachdenkpäuschen umso brachialer. Mit einer Beschleunigung, die für einen knapp 2,5 Tonnen schweren Pickup als spektakulär zu bezeichnen ist. Die Automatik erinnert kaum mehr an fade und schaltfaule US-Getriebe, wie wir sie schon oft probieren mussten. Mit seinen fünf Gängen harmoniert sie fantastisch mit dem HEMI.

Auch nicht mehr US-amerikanisch sind die Trinksitten des RAM: Mit 12,4 Litern beziffert Dodge den Verbrauch außerhalb verbauten Gebietes. Verantwortlich dafür ist die Zylinderabschaltung - bei geringem Leistungsbedarf werden kurzerhand vier von acht Brennräume deaktiviert. Auf dem Heimweg von Wien nach Tirol habe ein Käufer gar nur 11,7 Liter gebraucht, erzählt uns Robert Steinböck mit ein wenig Stolz in der Stimme.

Als Verbrauchswunder geht der Wagen dennoch nicht durch. In der Stadt schafft er im Schnitt nur 13 Meilen pro Gallone Kraftstoff - übersetzt heißt das, dass rund 18,1 Liter pro 100 Kilometer verbrannt werden. RAM und Stadtverkehr: Das passt nicht so recht zusammen.

Nicht zuletzt auch wegen seiner enormen Dimensionen. Mit 5,8 Metern Länge erschließt sich in der City nicht so schnell ein Parkplatz. Mit über 2 Metern Breite tut man sich auch in der Tiefgarage schwer, trotz eines überraschend kleinen Wendekreises.

Gewaltig die Front des Fahrzeuges: Die Motorhaube wölbt sich eindrucksvoll über den V8 und trifft an der Fahrzeugfront auf den mächtigen, für den RAM so charakteristischen Kühlergrill. Im Fall des Modells "Laramie" ist dieser in Chrom gehalten und noch auffälliger als beim "Sport" mit der einfärbigen Front.

Trotz 5,8 Metern Länge wirkt die Seitenlinie fast schlank und elegant, dazu tragen auch die hochglanzpolierten 20-Zoll-Felgen bei. Das Heck schließlich ist im Vergleich zur Front überraschend schlicht in klassischer Pickup-Optik gestaltet. Wären da nicht die beiden ofenlochgroßen Endrohre der Abgasanlage und das Widder-Logo, könnte man den RAM fast mit kleineren Pickups japanischer Herkunft verwechseln.

Fast, wie gesagt. Denn blickt man beispielsweise auf die Ladefläche, erkennt man erneut die Riesenhaftigkeit des Fahrzeuges: Exakt 1,8 Meter ist sie lang, da kann kein fernöstlicher Pritschenlaster mithalten.

Im Innenraum finden viereinhalb Personen großzügige Platzverhältnisse vor. Viereinhalb, nicht fünf - weil die Sitzfläche des hinteren Mittelsitzes deutlich verkürzt ist.

Beim genaueren Hinsehen finden sich viele Bauteile von Mercedes: Die mittels Pedals zu betätigende Feststellbremse zum Beispiel. Oder der bartlose Stummel-Startschlüssel. Kein Wunder: gehört Dodge bzw. RAM doch zum Chrysler-Konzern, letzterer bildete gemeinsam mit Mercedes-Benz jahrelang den Daimler-Chrysler-Konzern.

"Laramie" - das steht für eine unamerikanisch straffe Lederpolsterung, 2-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung und -kühlung. RAM im Allgemeinen steht auch für zuschaltbaren Allradantrieb inklusive Untersetzung. Zumindest hierzulande: Während es in den USA sehr wohl auch rein heckgetriebene Varianten gibt, bringt USCAR.AT ausschließlich Allrad-RAMs nach Österreich.

Dazu gibt es eine Untersetzung, einen klassischen Leiterrahmen und - für Pickups untypisch - Schraubenfedern rundum. Die Zutaten zu einer hohen Geländeeignung wären also prinzipiell gegeben - es stellt sich nur die Frage, wer ein chromverziertes, fast 6 Meter langes Luxusgefährt wirklich ernsthaft abseits befestigter Straßen bewegt.

Drei Tage haben wir den Riesen RAM auf heimischen Straßen bewegt - in der Stadt, auf dem Land, auf der Autobahn. Mitgenommen haben wir Erinnerungen an ein kultiviertes, exzellent ausgestattetes Fahrzeug mit enormem Nutzwert und hohem Komfort. An einen Ur-Amerikaner, der in der aktuellen Konfiguration auch einigermaßen europakompatibel ist. Der sich wegen seiner Größe und seines doch nicht unbedeutenden Verbrauches auch Kritik gefallen lassen muss.

Der Trend auf dem KFZ-Markt geht in eine andere Richtung - das ist klar. Das heißt aber längst nicht, dass der RAM keine Daseinsberechtigung mehr hätte.

Wenn wir Ihr Interesse am RAM geweckt haben, nehmen Sie doch mit dem Autohaus Steinböck Kontakt auf: Der Chef und seine Mitarbeiter werden Ihnen das mächtige Auto sehr gern zeigen. Vielleicht lassen sie sich auch zu einer Probefahrt überreden...